Ein Nachmittag im Bürgerbüro, fünf Personen, ein Prototyp: Schon kleine Tests lassen Muster erkennen. Wo zögern Menschen? Welche Worte wirken? Welche Beispiele fehlen? Notiere wörtliche Zitate, sie zeigen Denkwege. Anschließend übertrage Erkenntnisse konkret in Mikrotexte. So wächst Qualität pragmatisch, ohne große Projekte abwarten zu müssen.
Tracke nicht nur Klicks, sondern Verstehen: Abschlussrate, Zeit pro Abschnitt, Häufung identischer Fehler, Korrekturschleifen, Rückfragen an Hotlines. Kombiniere Zahlen mit Beobachtungen. Wenn ein Hinweis kaum gelesen wird, frage dich nach Platzierung, Timing und Wortwahl. Jede Kennzahl dient einer Frage: Wie wird Orientierung leichter, gerechter und zuverlässiger?
Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter hören täglich, welche Formulierungen stolpern lassen. Lade sie zu kurzen Reviews ein, sammle typische Missverständnisse und übersetze sie in klare Formulierungen. Belohne geteiltes Wissen sichtbar. So entsteht eine Kultur des gemeinsamen Verbesserns, in der Sprache als Service verstanden wird und Bürgerkontakt spürbar leichter gelingt.
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